Forstenrieder Park mit Eichelgarten
Eines der großflächigsten Waldgebiete
Oberbayerns, teilweise Wildpark,
überwiegend Fichtenforst, aktuell zahlreiche
Aufwuchsflächen, Tendenz zu Mischwald.
In vergangenen Jahrhunderten als Waldweide genutzt, ein kleinflächiges Relikt
davon ist der sogenannte Eichelgarten, eine Waldwiese mit alten
Hutungseichen.
An Pflanzen kommen im Eichelgarten u.a. Einfache Wiesenraute,
Astlose Graslilie,
Arnika und Knöllchen-Knöterich vor.

Eichelgarten, Waldweiderelikt
An Tagfaltern kommen hier u.a. Sumpfwiesen-Perlmuttfalter (Boloria selene),
Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero),
Dukaten-Feuerfalter (Lycaena virgaureae) und Rotklee-Bläuling (Polyommatus
semiargus) vor.
Ausgestorben u.a. Rostbinde (Hipparchia semele), Blaukernauge
(Minois dryas)
und Quendel-Ameisenbläuling (Maculinea arion)

ehemals lichter Kiefernwald, im Unterwuchs dicht mit Fichtenaufgeforstet.
1998 Einzelbeobachtung vom Wald-Wiesenvögelchen.
Artenliste (eigene Beobachtungen seit 1996):
naturschutzbedeutsame Arten sind fett hervorgehoben
Schmetterlinge
Tagfalter (Auswahl)
Papilio machaon (Schwalbenschwanz)
zuletzt vor 1980 (Auswahl, mit letztem NW-Jahr):
Leptidea sinapis (Senfweißling) 1954
Argynnis niobe (Mittlerer Perlmuttfalter) 1938
Boloria titania (Natterwurz-Perlmuttfalter) 1969
Hipparchia semele (Rostbinde) 1953
Minois dryas (Blaukernauge) 1938
Erebia ligea (Weißbindige Mohrenfalter) 1969
Coenonympha glycerion (Rostbindiges Wiesenvögelchen) 1955
Lasiommata maera (Braunauge) 1955
Polyommatus coridon (Silber-Bläuling) 1954
Erynnis tages (Kronwicken-Dickkopf) 1954
Der Forstenrieder Park in Google Earth:
