Carcharodus alceae (Malven-Dickkopffalter)

 


Raupe an unbest. Malve
Spitzerberg (Niederösterreich), 14.08.1997


Männchen
Jois, Martalwald/W (Burgenland), 30.05.1996

 
Illdorfer Leite bei Burgheim (ND)
Beweidete Talflankenheiden mit Kalk- und Säurezeigern. 
Lebensraum des Malven-Dickkopffalters, 
des weiteren die Bläulinge Maculinea arion und Polyommatus coridon

 



Donnerskirchen, Kirchberg (Burgenland), 12.05.1998
 

Oberbayern

Aktuelle Nachweise von der Illdorfer Leite bei Burgheim (420m) vom 02.08.2001 (Naturraum Aindlinger Terrassentreppe). Lokal im Fränkischen Jura, 2006 im Anlauter- und Morsbachtal gefunden, 2007 und 2011 im Katzental bei Böhmfeld. Häufigkeit im nördlichen Oberbayern unklar, wohl weiter verbreitet. Wärmeliebende Art, die in den letzteren Jahren auch des öfteren im Naturraum Tertiäres Hügelland gefunden wurde. Seit kurzem auch auf der Münchner Schotterebene. Erste eigene Beobachtungen im Raum München  (Falter, Eier  und Blatttüten mit Räupchen an Moschus-Malve) vom 29.07.2011 am Isarkanal bei Unterföhring (M-L). Blütenbesuche an Dost, Kartäusernelke, Skabiosen-Flockenblume, Hornklee und Sichel-Luzerne. Die Raupen leben an verschiedenen Malvengewächsen. Relativ einfach nachweisbar über das Ei- und Raupenstadium, diese bilden an den Malven charakteristische Blatttüten.
Nachsuche wäre sehr wünschenswert und sinnvoll im nördlichen Oberbayern (z.B. gesamte Münchner Schotterebene), wohl auch im östlichen Oberbayern zu erwarten (z.b. Rosenheim).
MTB-Quadranten: 5

RL D: 3      RL By: 2 (T/S: 0, Av/A: -) 
Einstufung für T/S unzutreffend (s.o.), generell von den Lebensraumansprüchen her geringe Gefährdung


Burgheim, Illdorfer Leite (ND), 02.08.2001