Lasiommata maera (Braunauge)

 


Braunauge, Männchen (mit Schnecke)
Oberschleißheim, Berglwald (M-L), 27.06.1999
 

Lasiommata maera (Braunauge)

Im Alpenraum mit die häufigste Tagfalterart. Ansonsten ähnlich wie der Gelbringfalter und das Wald-Wiesenvögelchen einst v.a. in den Flussauen bzw. in durch Beweidung aufgelichteten Wäldern weiter verbreitet. Durch Verschwinden dieser in manchen Landkreisen (z.B. Starnberg und München) weit verbreiteten Nutzungsform bei gleichzeitigem Verlust lichter Auen durch Flussbaumaßnahmen und Waldverdichtungen wurde auch diese Art im Alpenvorland deutlich seltener. Durch das Aussterben der Art im Isartal  sowie in den Wäldern südlich Münchens inzwischen vollkommen isoliert in den Eichen-Kiefernwäldern nördlich Münchens (dort noch häufig). Flugzeit Juni / Juli. 
Die Falter saugen sehr gerne an Kratzdisteln, Knautien, Natternkopf, Rotklee, Habichtskräuter und Weidenblättrigem Ochsenauge.

RL D: V    RL By: V (T/S: 2, Av: 3 A: n)

Ähnliche Art: Kleines Braunauge, dieses kleiner, hat mehr Orange auf der Oberseite, v.a. beim Männchen und eine deutliche dunkle Linie in der Diskalregion der Hinterflügel-Oberseite.

Flugzeit:

05.06. (2000)

30.08. (2000)

Höhenverbreitung:

475

1800

Verbreitung:

Anz. MTB-Qu.

Ges

BA

AV

SP

UH

FA

82

63

12

5

 

1

Rang:

51  (2/-/-/-/-)


Verbreitung des Braunauges in Oberbayern
(rot: eigene Beobachtungen)

 

 



Braunauge, Weibchen
Oberschleißheim, Schweizerholz (M-L), 20.07.1987


Braunauge (Lasiommata maera)
Oberschleißheim, Schweizerholz (M-L), 16.06.1999


Braunauge, Ei
Karkopf (RO), 30.07.1998


Karkopf (RO), im felsigen Bereich Eiablage eines Braunauge-Weibchens