Hesperia comma (Komma-Dickkopffalter)
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In der Fränkischen Alb und im
Gebirgsbereich (bis etwa 1200m) weiter verbreitet, Charakterart extensiver
Almen im Alpenraum. Ansonsten auffallend stark rückläufig und nur noch
an wenigen Stellen, auf den Schotterplatten weitgehend verschwunden, dort
existiert nur noch eine letzte individuenreiche Population auf der
Fröttmaninger Heide.
Rückgang wie bei anderen Kalkmagerrasenbewohnern, z.B. Rostbraunes
Wiesenvögelchen und Silber-Bläuling, eindeutig auf Lebensraumzerstörung
zurückzuführen. Besiedelt Kalkmagerrasen (v.a. schaf- oder
rinderbeweidet), insbesondere Wacholderheiden und Flussschotterheiden. Im
Alpenvorland auch auf Pfeifengraswiesen in wärmebegünstigten
Niedermoorgebieten. Flugzeit Mitte Juli bis Ende August. Saugt sehr gerne an Disteln,
Flockenblumen und Skabiosen, des weiteren an Färberscharte,
Teufels-Abbiss, Berg-Lauch und Großblütiger Braunelle. Die Raupe
befrisst Gräser.
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